Umfrage zu Gesundheitsangeboten

Umfrage von mycare.de zeigt: Ein Fünftel der Deutschen hat kein Vertrauen in digitale Gesundheitslösungen

Lutherstadt Wittenberg, 9. März 2026 – Trotz der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen zeigt eine aktuelle Umfrage der Versandapotheke mycare.de, dass 21 Prozent der Deutschen kein Vertrauen in digitale Gesundheitslösungen haben. Die Erhebung, an der 2.500 Bundesbürger ab 18 Jahren teilnahmen, offenbart zudem, dass mehr als die Hälfte der Befragten in den letzten sechs Monaten ein E-Rezept eingelöst hat, während die elektronische Patientenakte bisher nur von zehn Prozent genutzt wurde.

In den letzten sechs Monaten haben rund sieben von zehn Deutschen mindestens eine digitale Gesundheitslösung genutzt. Das E-Rezept steht dabei an erster Stelle: 47 Prozent der Befragten haben es per Gesundheitskarte und elf Prozent per App eingelöst. Trotz der Verpflichtung der Krankenkassen, bis Mitte Februar 2025 allen Versicherten ihre elektronischen Patientenakten zur Verfügung zu stellen, haben lediglich zehn Prozent der Befragten diese bislang genutzt oder gesehen. Die Umfrage zeigt auch, dass fast ein Drittel der Teilnehmer einen Arzttermin online gebucht hat, während 17 Prozent Medikamente über Apotheken-Apps oder Online-Apotheken bestellt haben.

Die einfache Bedienung ist das wichtigste Kriterium für die Nutzung digitaler Gesundheitslösungen, wie 50 Prozent der Befragten angaben. Weitere wichtige Faktoren sind die Zuverlässigkeit (47 Prozent) und der Datenschutz (43 Prozent). Altersunterschiede zeigen sich in den Prioritäten: während über 65-Jährige größten Wert auf einfache Bedienung legen, ist dies bei den 30- bis 39-Jährigen weniger relevant.

Ein weiterer Grund für die Zurückhaltung gegenüber digitalen Gesundheitsangeboten ist der Wunsch nach persönlichem Kontakt, den 31 Prozent der Befragten äußerten. Datenschutzbedenken sind bei 30 Prozent der Teilnehmer präsent, und 21 Prozent haben kein Vertrauen in digitale Lösungen. Technische Hürden wie fehlende Geräte oder schlechtes Internet erschweren 20 Prozent der Befragten die Nutzung digitaler Angebote.

„In Deutschland herrscht nach wie vor eine große Skepsis gegenüber digitalen Lösungen, nicht nur im Gesundheitswesen. Insbesondere bei digitalen Gesundheitslösungen haben Patienten bezüglich der Sicherheit ihrer Daten aber nichts zu befürchten: Beim E-Rezept können nur die Versicherten selbst, die Apotheke, in der das Rezept eingelöst wird, sowie die Arztpraxis, die das Rezept ausgestellt hat, die Daten einsehen. Auch bei der elektronischen Patientenakte können die Patienten selbst bestimmen, wer Zugriff darauf erhalten soll und wer nicht. Nur wenn alle Akteure des Gesundheitssystems, von Ärzten und Apotheken über Krankenkassen bis hin zu den Patienten, die Nutzung digitaler Anwendungen in ihren Alltag integrieren, können die Potenziale der Digitalisierung im Gesundheitswesen voll ausgeschöpft werden“, erklärt Martin Schulze, Apotheker und Leiter der pharmazeutischen Kundenbetreuung bei mycare.de.

Über das Unternehmen

Die Wolter-Rousseaux Media GmbH mit Sitz in Norderstedt ist ein führendes Medienunternehmen, das sich auf die Bereitstellung digitaler Lösungen im Gesundheitswesen spezialisiert hat. Mit der Versandapotheke mycare.de bietet das Unternehmen innovative Produkte und Dienstleistungen an, die den Alltag der Kunden erleichtern und einen Beitrag zur Digitalisierung des Gesundheitssektors leisten.

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